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	<title>HAZELnet</title>
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	<description>Pferde fotografieren</description>
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		<title>Geduldige Vierbeiner</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 19:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>

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		<description><![CDATA[In Lesli Groves Buch "Photographing Horses" kann man in jeder Zeile lesen, für wen dieses Buch geschrieben ist: für die, die Pferde mögen und weniger die, die sich gern mit den Details der Kameratechnik auseinander setzen möchten. Hier werden nur die notwendigsten Details erläutert, um gleich danach an vielen Beispielen Anwendung zu finden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<em>&#8220;Though I can&#8217;t define what makes a good horse picture, I know what gives one value: the viewer&#8217;s connection to the horse.&#8221;</em></p>
<p>In Lesli Groves Buch &#8220;<em>Photographing Horses&#8221;</em> kann man in jeder Zeile lesen, für wen dieses Buch geschrieben ist: für die, die Pferde mögen und weniger die, die sich gern mit den Details der Kameratechnik auseinander setzen möchten. Hier werden nur die notwendigsten Details erläutert, um gleich danach an vielen Beispielen Anwendung zu finden.</p>
<p>Nachdem sie einige Jahre für bekannte Pferdezeitschriften in den USA gearbeitet hatte, übernahm sie am Rocky Mountain College einen Kurs zum Thema Pferdefotografie. Um die wichtigsten Kameraeinstellung, das Spiel mit dem Licht und die richtige Perspektive auch im Klassenzimmer üben zu können, nutzte sie Modellpferde für die ersten Schritte hin zum Pferdefoto.</p>
<div id="attachment_272" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-272 " title="Modellpferd" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2011/02/Modellpferd.jpg" alt="Für die ersten Bilder empfiehlt Lesli Groves besonders geduldige Vierbeiner: Modellpferde" width="450" height="312" /><p class="wp-caption-text">Für die ersten Bilder empfiehlt Lesli Groves besonders geduldige Vierbeiner: Modellpferde</p></div>
<p>Die Veranschaulichungen mit Modellpferden sind im gesamten Buch sehr gelungen und laden zum Nachmachen ein. Auch die schöne Aufmachung und die leicht zu lesenden Tipps und Tricks machen Lust auf mehr. Schade ist, dass der Fokus doch sehr stark auf den amerikanischen Rassen (wie den Quarter Horses) und der Westernreitweise liegt. Hierdurch werden viele Perspektiven und Besonderheiten besprochen, die nicht für alle Rassen gelten oder geeignet sind. Wer sich nicht daran stört, dass die meisten Motive aus dem (Arbeits-) Umfeld moderner Cowboys stammen, kann aus diesem kurzweiligen Buch viele wertvolle Gedanken mitnehmen.</p>
<div id="attachment_273" class="wp-caption aligncenter" style="width: 346px"><img class="size-full wp-image-273" title="Photographing Horses" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2011/02/IMG_0206.jpg" alt="Photographing Horses - How to Capture the Perfect Equine Image" width="336" height="415" /><p class="wp-caption-text">Photographing Horses - How to Capture the Perfect Equine Image</p></div>
<p><em>Zusatzinformationen</em></p>
<p><strong>Photographing Horses </strong>von<strong> Lesli Groves </strong>ist 2006  erschienen.</p>
<p>ISBN: 159228230X</p>
<p>Verlag: Lyons</p>
<p>Sprache: Englisch</p>
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		<title>Transparent: Arbeit mit Ebenen</title>
		<link>http://hazelnet.de/2011/02/04/transparent-arbeit-mit-ebenen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 21:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	In dem Artikel Neue Freunde – weitere Tipps zum Freistellen wurde mit verschiedenen Ebenen gearbeitet, um ein freigestelltes Objekt vor einem anderen Hintergrund darzustellen. Dabei wurde &#8220;stillschweigend&#8221; vorausgesetzt, dass die Arbeit mit verschiedenen Ebenen bekannt ist. Für die, die sonst nicht oder zum ersten Mal damit arbeiten, hier noch ein paar Hinweise zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	In dem Artikel <a href="http://hazelnet.de/2010/05/31/neue-freunde-weitere-tipps-zum-freistellen/" target="_blank">Neue Freunde – weitere Tipps zum Freistellen </a>wurde mit verschiedenen Ebenen gearbeitet, um ein freigestelltes Objekt vor einem anderen Hintergrund darzustellen. Dabei wurde &#8220;stillschweigend&#8221; vorausgesetzt, dass die Arbeit mit verschiedenen Ebenen bekannt ist. Für die, die sonst nicht oder zum ersten Mal damit arbeiten, hier noch ein paar Hinweise zu den Ebenen.</p>
<p>Eine Ebene ist einfach gesagt das digitale Pendant zur Transparentfolie: sie kann entweder komplett transparent sein, halb durchsichtige Elemente enthalten, die in Kombination mit anderen Folien Schatteneffekte oder andere Farben ergeben. Durch die transparenten Bereiche der Ebene sind die darunter liegenden Ebenen sichtbar. Ebenso kann man von einer bestehenden Ebene eine Kopie machen und darin Änderungen ausprobieren ohne das Original zu verändern. Zu finden ist die Übersicht zu den Ebenen in der zugehörigen Palette, die man über <em>Fenster &gt;&gt; Ebenen</em> öffnen kann.</p>
<p>Das nachfolgende Bild zeigt eine eine solche Ebenen-Palette.</p>
<div id="attachment_267" class="wp-caption aligncenter" style="width: 315px"><img class="size-full wp-image-267" title="ebenensymbol" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2011/02/ebenensymbol.JPG" alt="Anzeige verschiedener Ebenen in Photoshop Elements" width="305" height="254" /><p class="wp-caption-text">Anzeige verschiedener Ebenen in Photoshop Elements</p></div>
<p>Eine Ebene lässt sich in der Ebenenpalette durch einen Rechtsklick mit der Maus und der Auswahl einer <em>neuen Ebene</em> erstellen. Alternativ kann man auch eine <em>Kopie der aktuellen Ebene</em> erstellen. Welche Ebene gerade aktiv ist, kann man an der Markierung in der Palette erkennen. Das Auge auf der linken Seite verrät, welche Ebenen allgemein gerade zu sehen sind. Die Ebene an erster Stelle der Liste ist zeitgleich die oberste. Um eine andere Ebene nach oben zu &#8220;legen&#8221;, kann man diese einfach mit der Maus anklicken und an eine beliebige Stelle ziehen.</p>
<p>Ein möglicher und beliebter Einsatz verschiedener Ebenen ist die Veränderung des Hintergrunds in einem Bild. Im nachfolgenden Bild wurde eine Menge gegenüber dem Original verändert:</p>
<div id="attachment_175" class="wp-caption aligncenter" style="width: 391px"><img class="size-full wp-image-175" title="gizzy" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/gizzy.jpg" alt="11-jähriger Reitpony-Wallach auf der Koppel" width="381" height="500" /><p class="wp-caption-text">Original: 11-jähriger Reitpony-Wallach auf der Koppel </p></div>
<p>Mit Hilfe zweier neuer Hintergrundbilder und eines neuen Himmels wurde daraus folgendes Bild:</p>
<div id="attachment_195" class="wp-caption aligncenter" style="width: 557px"><img class="size-full wp-image-195" title="gizzy_frei3 copy" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/06/gizzy_frei3-copy.jpg" alt="Neue Zusammenstellung: zwei neue Hintergrundbilder und ein neuer Himmel lassen das Pferd auf eine andere Koppel schauen" width="547" height="360" /><p class="wp-caption-text">Neue Zusammenstellung: zwei neue Hintergrundbilder und ein neuer Himmel lassen das Pferd auf eine andere Koppel schauen</p></div>
<p>Es besteht aus insgesamt vier Ebenen (von hinten nach vorne)</p>
<ol>
<li>Himmel</li>
<li>Wald</li>
<li>Wiese mit Pferden</li>
<li>und dem freigestelltem Wallach</li>
</ol>
<p>Besser veranschaulichen kann man sich das, wenn man sich die einzelnen Ebenen getrennt anschaut:</p>
<div id="attachment_197" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-197" title="Untitled-2" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/06/Untitled-2.jpg" alt="Vier Ebenen ergeben das komplette Bild" width="550" height="336" /><p class="wp-caption-text">Vier Ebenen ergeben das komplette Bild</p></div>
<p>Ein Hinweis zur letzten Ebene: Den Himmel zu verändern ist ein beliebter Trick der Fotografen aus einem grauen Nichts ein ansprechendes Bild zu machen. Hierzu kann man entweder ein anderes Bild mit schönen, voluminösen oder zarten Wolken wählen oder einen einfach Farbverlauf erzeugen, so wie hier geschehen. Dafür erstellt man eine neue Ebene und wählt aus der Farbpalette oder aus einem anderen Bild ein schönes Blau für den Himmel aus. Zu bevorzugen ist die zweite Variante, da ein Blau aus der Farbpalette schneller unnatürlich wirkt, wenn man nicht ausreichend Erfahrungen damit hat. In Ergänzung dazu wählt man ein zweites Blau, das etwas heller sein sollte als das erste. Es dient für den Verlauf und stellt die natürliche &#8220;Aufhellung&#8221; des Himmels zum Horizont dar. Dieser Farbton entsteht durch die dickere Luftschicht, die durch den anderen Blickwinkel zum Himmel durchdrungen werden muss und die Farbe weniger intensiv leuchten lässt, weil mehr Blauanteile herausgefiltert werden.</p>
<div style="text-align: center;">
<dl id="attachment_268" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; border-top-left-radius: 3px 3px; border-top-right-radius: 3px 3px; border-bottom-right-radius: 3px 3px; border-bottom-left-radius: 3px 3px; width: 562px; border: 1px solid #dddddd;">
<dt><img style="padding: 0px; margin: 0px; border: 0px none initial;" title="farbpalette" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2011/02/farbpalette.jpg" alt="Farbpalette für die Auswahl des richtigen &quot;Himmelblau&quot;" width="552" height="386" /></dt>
<dd style="font-size: 11px; line-height: 17px; padding-top: 0px; padding-right: 4px; padding-bottom: 5px; padding-left: 4px; margin: 0px;">Farbpalette für die Auswahl des richtigen &#8220;Himmelblau&#8221;</dd>
</dl>
</div>
<p>Den Verlauf erzeugt man dann mit Hilfe des Verlaufswerkzeugs: damit zieht man eine vertikale Linie über das Bild, wobei die Linie die Orientierung des Verlaufs bestimmt.) Tipp: <em>shift </em>gedrückt halten &#8211; dann wird die Linie automatisch vertikal oder horizontal „arretiert“.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-269" title="verlaufswerkzeug" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2011/02/verlaufswerkzeug.jpg" alt="verlaufswerkzeug" width="36" height="29" /></p>
<ul>
<li> &#8230; Verlaufswerkzeug</li>
</ul>
<p>Die zweite und die dritte Ebene stellen den eigentlichen Hintergrund dar. Es ist eine Kombination aus einem dunklen Wald (die Rapsfelder der Grafik oben werden von der Wiese überdeckt) und einer Wiese mit zwei grasenden Pferden. Um einen Tiefenschärfe-Effekt zu simulieren, wurden die beiden ebenen unscharf gezeichnet (Filter &gt;&gt; Weichzeichner &gt;&gt; Gaussche Unschärfe). Der Wald wird dabei etwas stärker weichgezeichnet, da er weiter im Hintergrund ist.</p>
<p>In der ersten Ebene findet sich der freigestellte Wallach aus <a href="http://hazelnet.de/2010/05/30/pferdefang-mit-dem-lasso-%E2%80%93-uber-das-richtige-freistellen/" target="_blank">Umgang mit dem Lasso? – Über das richtige Freistellen</a> wieder. Hier muss abschließend überprüft werden ob Helligkeit, Farbe und Kontrast  zueinander passen.</p>
<p>Obwohl die einzelnen Komponenten bereits ganz gut zusammen passen, kann dieses Bild noch weiter optimiert werden. Wünschenswert wäre es zum Beispiel, dass die Unschärfe der Wiese mit der Entfernung von der Kamera zunimmt und nicht so gleichmäßig ist wie oben zu sehen. Wie man mit Filterverläufen arbeitet &#8211; dazu im nächsten Beitrag mehr!</p>
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		<title>Von rauhen Pferden &#8211; Eine RAW-Einführung</title>
		<link>http://hazelnet.de/2010/09/29/von-rauhen-pferden-eine-raw-einfuhrung/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 18:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Kameras bieten neben dem bekannten jpeg-Format auch an, die Bilder im RAW-Format (vom englischen raw = „roh“) zu speichern. Das kann bei verschiedenen Bedingungen sehr sinnvoll sein, allerdings nur dann, wenn man auch wirklich vorhat seine Bilder am PC nachzubearbeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: auto;">Alle modernen Kameras bieten zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten in Hinblick auf die Bildausgabe. Die Bilder lassen sich in verschiedenen Auflösungen und Qualitätsstufen abspeichern. Viele Kameras bieten neben dem bekannten jpeg-Format auch an, die Bilder im RAW-Format (vom englischen raw = „roh“) zu speichern. Das kann bei verschiedenen Bedingungen sehr sinnvoll sein, allerdings nur dann, wenn man auch wirklich vorhat seine Bilder am PC nachzubearbeiten.</div>
<p>Ein RAW-Bild ist am ehesten mit einem Negativfilm zu vergleichen, d.h. mit der ursprünglichen Aufnahme so wie die Lichtstrahlen durch das Objektiv auf den Film fallen. Bei der Entwicklung eines Negativs hat der Fotograf im Labor danach mehrere Möglichkeiten das Resultat auf dem Papier zu beeinflussen. Durch unterschiedliches Papier oder verschiedene Zeiten in der Reaktionsflüssigkeit lassen sich Kontraststufen etc. nachträglich „einstellen“.</p>
<p>Diese „Entwicklung“ des Negativs übernimmt heutzutage die Kamera sofort nach der Aufnahme. Es werden je nach Kameratyp automatisch mehrere Verarbeitungsschritte von den  Sensordaten zum fertigen Bild vorgenommen:</p>
<ul>
<li>Färben</li>
<li>Schärfen</li>
<li>Weißabgleich</li>
<li>Rauschreduzierung</li>
<li>…</li>
</ul>
<h4>Vor- und Nachteile des Rohdatenformats (RAW)</h4>
<p>Der Vorteil des RAW-Formats besteht darin, dass man in die oben genannten Schritte später am Rechner selbst eingreifen kann und damit die „Entwicklung“ so gestalten wie man möchte. So gibt es Software die z.B. die Rauschunterdrückung durch viel kompliziertere Verfahren besser beherrscht als die Kamera. Leider benötigt man dazu meist kostenpflichtige Software, da die mit der Kamera mitgelieferten Programme mit Spezialfunktionen meist nur rudimentär ausgestattet sind. Zusätzlich dauert es recht lange jedes Bild manuell zu „entwickeln“ &#8211; eine Arbeit, die die Kamera uns bei anderen Bildformaten abgenommen hätte.</p>
<p>Ein weiterer Nachteil des RAW-Formats ist, dass viele Kamerahersteller ein eigenes Format haben und diese untereinander nicht immer kompatibel sind. Es kommt häufig vor, dass die RAW-Dateien einer neu gekauften oder einer fremden Kamera am Rechner nicht lesbar sind, weil ein entsprechendes Softwareupdate noch nicht existiert.</p>
<p>Das jpeg-Format hat gegenüber RAW folgende Vorteile:</p>
<ul>
<li>Es wird weniger Speicherplatz benötigt (in der Regel 50% vom RAW-Bedarf; in einer RAW Datei sind viel mehr Informationen pro Pixel gespeichert als bei einer jpeg-Datei.)</li>
<li>Die Bilder können sofort verwendet werden (Web, drucken etc.)</li>
<li>Die Bilder sind auf jedem Rechner ohne Zusatzsoftware lesbar</li>
</ul>
<h4><span style="font-weight: normal;">Beispiele für den Unterschied von jpeg- und RAW-Formaten</span></h4>
<p>Anhand des folgenden Beispiels möchte ich einen wichtigen Unterschied zwischen den beiden Formaten aufzeigen. Vor allem, wenn man bei schlechten Lichtverhältnissen (z.B. in einer relativ dunklen Halle) fotografiert, werden die Bilder schnell verrauscht. Dieses Rauschen lässt sich nachträglich reduzieren, jedoch ist diese Möglichkeit bei jpeg-Formaten sehr begrenzt.</p>
<p>Das eigentliche Motiv wurde hier absichtlich sehr klein dargestellt, so dass später in der 1:1 Ansicht die Unterschiede zwischen den beiden Dateiformaten deutlicher zu sehen sind.</p>
<div id="attachment_246" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-246" title="RAW1" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/09/RAW1.JPG" alt="Originalbild des Modellpferdes" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">Das Pferd als Hauptmotiv. Das Bild ist deutlich zu dunkel.</p></div>
<p>Zugeschnitten auf das eigentliche Motiv sieht das Foto dann folgendermaßen aus:</p>
<div id="attachment_247" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-247" title="RAW2" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/09/RAW2.jpg" alt="Das Pferd als Hauptmotiv. Das Bild ist deutlich zu dunkel." width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">Das Pferd als Hauptmotiv. Das Bild ist deutlich zu dunkel.</p></div>
<p>In diesem Beispiel habe ich bewusst ein Motiv „schlecht“ geschossen. Schlecht bedeutet hier: automatischer <a href="http://hazelnet.de/2009/10/27/wie-weis-ist-weis-uber-den-weisabgleich-und-seine-folgen/">Weißabgleich </a>und eine <a href="http://hazelnet.de/2009/11/15/eingefroren-was-eine-kurze-belichtungszeit-bewirkt/">unzureichende Belichtungszeit</a>. Zusätzlich wurde ein hoher ISO Wert eingestellt, was ebenfalls zu einem sehr starken Rauschen führt. Die Kamera hat sowohl ein RAW, als auch ein jpeg abgespeichert (das lässt sich in den meisten Kameras einstellen).</p>
<p>Mit den beiden Dateien (jpeg und RAW) wird nun wie folgt verfahren: Einstellung des Weißabgleichs und Rauschreduzierung. Die RAW-Datei wurde mit der Software „Digital Photo Professional“ (im Lieferumfang von Canon Kameras) bearbeitet und die jpeg-Datei mit Photoshop Elements.</p>
<p>Die Einstellung des Weißabgleichs bei den RAW-Dateien erfordert nur einen einzigen Mausklick: man markiert eine farbneutrale, meist graue oder weiße Stelle im Bild und das Programm passt den Rest automatisch daran an.</p>
<div id="attachment_250" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-250" title="RAW3" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/09/RAW31.JPG" alt="RAW Datei nach automatischem Weißabgleich und Rauschentfernung." width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">RAW Datei nach automatischem Weißabgleich und Rauschentfernung.</p></div>
<div id="attachment_249" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-249" title="RAW4" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/09/RAW4.JPG" alt="Das gleiche Bild als jpeg nach manueller Anpassung des Weißabgleichs und Rauschreduktion" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">Das gleiche Bild als jpeg nach manueller Anpassung des Weißabgleichs und Rauschreduktion</p></div>
<p>Um das jpeg-Bild genauso einzufärben, waren deutlich mehr Schritte nötig, da ein automatischer Weißabgleich nicht mehr funktioniert. Im Beispiel mussten Sättigung, Farbbalance, Helligkeit und Kontrast justiert werden.</p>
<p>Man sieht auf dem zweiten Foto, dass das Bild insgesamt grobkörniger und die weißen Flächen (Hufe und Blesse) komplett weiß sind. Darüber hinaus gibt es weniger Abstufungen bei den dunklen flächen.</p>
<h4><span style="font-weight: normal;">Fazit und Softwaretipps</span></h4>
<p>Auch wenn sich dieses Bild noch etwas weiter optimieren lässt, ist der Aufwand für den Hobbyfotografen hier aber schon sehr hoch und etwas zeitraubend. Wer also von vornherein weiß, dass er seine Bilder z.B. in Hinblick auf das Rauschen nachbearbeiten möchte, der sollte sich gleich für das RAW-Format entscheiden. (Anmerkung: wenn es möglich ist bei guten Lichtverhältnissen zu arbeiten und die Kameraeinstellungen stimmen, dann ist der Unterschied zwischen beiden natürlich nicht mehr so groß wie hier gezeigt.)</p>
<p>Zwei gute RAW-Fotoentwicklungstools, mit denen man noch mehr aus einer RAW-Datei machen kann als mit der hier eingesetzten Software sind:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.adobe.com/de/products/photoshoplightroom/" target="_blank">Adobe Lightroom</a></li>
<li><a href="http://frontend1.dxo.com/de/photo/free_trial_version" target="_blank">DxO Optics Pro</a></li>
</ul>
<p>Beide sind (leider) kostenpflichtig, allerdings kann man bei beiden eine zeitbeschränkte Testversion herunterladen). Wer sich für weitere Details des Rohdatenformats interessiert, dem sei auch die passende Wiki-Seite dazu empfohlen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rohdatenformat_(Fotografie)" target="_blank">Wiki-Artikel Rohdatenformat</a>. Hier findet sich am Ende auch eine umfangreiche Liste mit weiteren Software-Empfehlungen.</p>
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		<item>
		<title>Il cavallino della Giara – Wilde Pferde auf Sardinien</title>
		<link>http://hazelnet.de/2010/09/26/il-cavallino-della-giara-%e2%80%93-wilde-pferde-auf-sardinien/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 16:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Pferde gibt es (fast) überall auf der Welt. Und damit kann man auch seine Urlaubsreise nutzen, um ein paar schöne Momente aus einem „anderen“ Pferdeleben einzufangen. Auf der großen italienischen Mittelmeerinsel Sardinien gibt es z.B. in der Gesturia Giara, einer Hochebene im Landesinneren, noch wild lebende Pferde. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Pferde gibt es (fast) überall auf der Welt. Und damit kann man auch seine Urlaubsreise nutzen, um ein paar schöne Momente aus einem „anderen“ Pferdeleben einzufangen. Wenn man erst einmal begonnen hat, seinen Fokus ein wenig mehr darauf zu richten, wird man feststellen: an vielen unerwarteten Ecken dieser Erde sind Pferdeliebhaber zu Hause. Wer also gern reist, sollte vielleicht vor der Abreise einmal schauen, ob es nicht in der Nähe des Urlaubsortes eine Pferdezucht, einen Markt, ein spezielles Fest oder wildlebende Pferde gibt.</p>
<p>Dieses Jahr waren wir für drei Wochen auf Sardinien. Auf der großen italienischen Mittelmeerinsel gibt es in der Gesturia Giara, einer Hochebene im Landesinneren, noch wild lebende Pferde. Sie wurden irgendwann zwischen dem 9. und 8. Jahrhundert v.Chr. auf die Insel gebracht und lebten nicht nur in den Hochebenen, sondern überall auf Sardiniens rund 24.000 km² Landfläche. Seit dem Mittelalter sind sie nur noch auf der Hochebene zu finden &#8211; wie in einem kleinen eigenen Ökosystem.</p>
<p>Um den Lebensraum der Pferde auf der vergleichsweise fruchtbaren Ebene nicht durch die Landwirtschaft zu gefährden, kaufte die örtliche Gemeinde mit Hilfe der sardischen Regierung das 4.300 Hektar große Areal. Heute leben dort zwischen 450 und 600 Wildpferde abhängig von den Witterungsbedingungen des jeweiligen Jahres.</p>
<p>Die nachfolgenden Bilder geben einen kleinen Einblick in die Welt der ca. 1,20 m großen, zähen Pferde.</p>
<div id="attachment_234" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-234" title="sardinien1" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/09/sardinien1.jpg" alt="Wilder Hengst in der Hochebene Giara" width="500" height="346" /><p class="wp-caption-text">Wilder Hengst in der Hochebene Giara</p></div>
<div id="attachment_235" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-235" title="sardinien2" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/09/sardinien2.jpg" alt="Überrascht. Diese Stute hatte mich lange nicht bemerkt. Danach suchte sie schnell das Weite, auch wenn die Tiere an Besucher gewöhnt sind." width="500" height="346" /><p class="wp-caption-text">Überrascht. Diese Stute hatte mich lange nicht bemerkt. Danach suchte sie schnell das Weite, auch wenn die Tiere an Besucher gewöhnt sind.</p></div>
<div id="attachment_238" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-238" title="sardinien6" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/09/sardinien6.jpg" alt="Neugierig schauen diese beiden, was die Menschen am Rande &quot;ihres&quot; kleinen Sees machen." width="500" height="346" /><p class="wp-caption-text">Neugierig schauen diese beiden, was die Menschen am Rande &quot;ihres&quot; kleinen Sees machen.</p></div>
<div id="attachment_239" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-239" title="sardinien7" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/09/sardinien7.jpg" alt="Auch mitten im Wald sind die Wildpferde zu finden. Dieses Fohlen war sehr interessiert an uns während andere Pferde bereits den Rückzug antraten." width="500" height="346" /><p class="wp-caption-text">Auch mitten im Wald sind die Wildpferde zu finden. Dieses Fohlen war sehr interessiert an uns während andere Pferde bereits den Rückzug antraten.</p></div>
<div id="attachment_236" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-236" title="sardinien3" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/09/sardinien3.jpg" alt="Dem Wetter trotzen: der Sommer an die 30°, der Herbst wechselhaft und windig, der Winter kalt und nass. " width="500" height="346" /><p class="wp-caption-text">Dem Wetter trotzen: der Sommer an die 30°, der Herbst wechselhaft und windig, der Winter kalt und nass. </p></div>
<div id="attachment_240" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-240" title="sardinien8" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/09/sardinien8.jpg" alt="Auf den weichen Wege zwischen kleinen Korkeichen und bemoosten Steinen ist die Hitze des Sommers leichter zu ertragen..." width="500" height="346" /><p class="wp-caption-text">Auf den weichen Wege zwischen kleinen Korkeichen und bemoosten Steinen ist die Hitze des Sommers leichter zu ertragen...</p></div>
<div id="attachment_237" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-237" title="sardinien4" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/09/sardinien4.jpg" alt="Ungeputzt: stechende kleine Plagegeister hält man sich am besten durch intensives Wälzen auf dem feuchten Boden vom Leib." width="500" height="346" /><p class="wp-caption-text">Ungeputzt: stechende kleine Plagegeister hält man sich am besten durch intensives Wälzen auf dem feuchten Boden vom Leib.</p></div>
<p>Wer einmal die Reise nach Sardinien antritt, dem sei ein Besuch auf der Hochebene sehr empfohlen. Nicht nur um die Pferde zu beobachten, sondern auch, um sich verzaubern zu lassen, von einer ganz eigenen Stimmung des kleinen Reservats und dem fantastischen Ausblick über die Insel.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="www.sajaramanna.it">www.sajaramanna.it</a> (Offizielle Seite des <em>Parco della Giara</em>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hitchcock auf der Pferdeweide</title>
		<link>http://hazelnet.de/2010/07/26/hitchcock-auf-der-pferdeweide/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 14:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allem, wenn man ein Pferdeportrait aufnehmen möchte, ist es besonders schön, wenn der Hintergrund etwas verschwommen ist. Neben der Blende lässt sich dieser Effekt durch einen „Trick“ erzeugen. Dieser ursprünglich aus der Filmwelt stammende Effekt bekam seinen Namen von einem Hitchcock-Klassiker: der Vertigo-Effekt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Vor allem, wenn man ein Pferdeportrait aufnehmen möchte, ist es besonders schön, wenn der Hintergrund etwas verschwommen ist. Dadurch wird das Pferd vor dem Hintergrund freigestellt und wirkt klarer auf den Betrachter. Eine Möglichkeit dies zu erzeugen ist die Vergrößerung der Blende bzw. Verringerung der Blendenzahl wie schon in „<a href="http://hazelnet.de/2009/10/19/blendend-vor-unscharfem-hintergrund/" target="_blank">Blendend vor unscharfem Hintergrund</a>“ beschrieben.</p>
<p>Ein sehr lichtstarkes Objektiv ist jedoch – vor allem wenn es ein Teleobjektiv sein soll – recht teuer. Neben der Blende lässt sich dieser Effekt jedoch noch durch einen anderen „Trick“ erzeugen. Dabei wird zwar keine Unschärfe erzeugt, aber der Hintergrund rückt &#8220;näher heran&#8221;, so dass dieser weniger unruhig wirkt. Dieser ursprünglich aus der Filmwelt stammende Effekt bekam seinen Namen von einem Hitchcock-Klassiker: der Vertigo-Effekt. Der manchmal auch &#8220;Dolly Zoom&#8221; genannte Filmeffekt war erstmals 1958 im Film Vertigo zu sehen &#8211; eingesetzt wurde er, um Höhenangst auszudrücken. Beschrieben wird hier die unterschiedliche Wirkung eines Hintergrunds abhängig von der Brennweite des Objektivs bei gleichzeitiger Entfernung des Fotografen vom Objekt. In dem nachfolgenden Film (Quelle: youtube.com) ist dieser Effekt sehr schön zu erkennen.</p>
<div align=center>
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Y48R6-iIYHs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Y48R6-iIYHs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>
</div>
<p>Auch bei Fotos lässt sich dieser Effekt hervorragend nutzen. Je höher die Brennweite, die man nutzt (wodurch man automatisch weiter weg steht), desto „größer“ wird der Hintergrund, was sich in einer Unschärfe bemerkbar macht. Die nachfolgenden Bilder zeigen das sehr schön: fotografiert von 18mm (hier nur zur Verdeutlichung, da sonst für die Pferdefotografie aufgrund der Verzerrungen wenig eingesetzt) bis 250mm. Auch wenn es kleine Abweichungen im Betrachtungswinkel gibt, ist der Effekt hinsichtlich des (weniger störenden) Hintergrunds sehr gut zu erkennen.</p>
<div id="attachment_227" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-medium wp-image-227" title="18" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/18-400x266.jpg" alt="18 mm" width="400" height="266" /><p class="wp-caption-text">18 mm</p></div>
<div id="attachment_228" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-medium wp-image-228" title="55" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/55-400x268.jpg" alt="55 mm" width="400" height="268" /><p class="wp-caption-text">55 mm</p></div>
<div id="attachment_229" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-medium wp-image-229" title="100" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/100-400x273.jpg" alt="100 mm" width="400" height="273" /><p class="wp-caption-text">100 mm</p></div>
<div id="attachment_230" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-medium wp-image-230" title="200" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/200-400x271.jpg" alt="200 mm" width="400" height="271" /><p class="wp-caption-text">200 mm</p></div>
<div id="attachment_231" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-medium wp-image-231" title="250" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/250-400x272.jpg" alt="250 mm" width="400" height="272" /><p class="wp-caption-text">250 mm</p></div>
<p>Aber Vorsicht: die Schärfewerte der meisten Objektive sind im höheren Brennwertbereich nicht mehr so gut wie im mittleren. An dieser Stelle sollte man versuchen einen Kompromiss zu finden zwischen optimalen Objektiveigenschaften und genutzter Brennweite. Zugegeben – bei einem Objektiv mit nur geringen Zoommöglichkeiten ist auch der Effekt begrenzt. Ab einer Differenz ab oder größer 100 mm ist aber motivabhängig schon ein Unterschied zu erkennen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wann ist Reiten Kunst? &#8211; &#8220;Feines Reiten&#8221;</title>
		<link>http://hazelnet.de/2010/07/19/wann-ist-reiten-kunst-feines-reiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 21:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Linktipp zu www.feinesreiten.de hat einen ganz persönlichen Bezug: Henriette ist meine Reitlehrerin und da sie sich eine schier unerschöpfliche Menge an Wissen rund um die klassische Reitkunst nach Racinet angeeignet hat, möchte ich diesen Link auch anderen nicht vorenthalten. Wer sich die Zeit nimmt ein bisschen zu stöbern wird neben Überlegungen zur Frage "Wann ist Reiten Kunst?" auch einige praktische Tipps und Hinweise z.B. zur Ausrüstung oder Hilfengebung finden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Dieser Linktipp zu <a href="http://www.feinesreiten.de" target="_blank">www.feinesreiten.de</a> hat einen ganz persönlichen Bezug: Henriette ist meine Reitlehrerin und da sie sich eine schier unerschöpfliche Menge an Wissen rund um die klassische Reitkunst nach Racinet angeeignet hat, möchte ich diesen Link auch anderen nicht vorenthalten. Wer sich die Zeit nimmt ein bisschen zu stöbern wird neben Überlegungen zur Frage &#8220;Wann ist Reiten Kunst?&#8221; auch einige praktische Tipps und Hinweise z.B. zur Ausrüstung oder Hilfengebung finden. Wer in ihrem Einzugsgebiet wohnt und gern die Grundsätze der klassischen Reitkunst erlernen möchte, der ist bei ihr in besten Händen: geduldig und immer mit guten Ideen im Kopf  kann sie jeden dort abholen wo er steht und in wenigen Stunden wirklich viel erreichen &#8211; chapeau!</p>
<div id="attachment_220" class="wp-caption aligncenter" style="width: 308px"><img class="size-full wp-image-220" title="Feines Reiten 1" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/fr.jpg" alt="www.feinesreiten.de" width="298" height="159" /><p class="wp-caption-text">www.feinesreiten.de</p></div>
]]></content:encoded>
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		<title>Bilderdschungel &#8211; Collagen mit Picasa</title>
		<link>http://hazelnet.de/2010/07/19/bilderdschungel-collagen-mit-picasa/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 20:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer gern und häufig fotografiert, kennt ein Dilemma: auf dem eigenen PC häufen sich die Ordner mit Bildern und nur selten hatte man "damals" Zeit, diese zu sortieren, die schönsten auszuwählen, Stichworte zu vergeben, kryptische Zahlenkombinationen in wiedererkennbare Titel umzuwandeln. Damit gehen viele schöne Fotografien im Bilderdickicht verloren. Eine schöne Variante dem entgegenzuwirken ist, sich gelegentlich Zeit für das Erstellen einer (oder mehrerer) Collage(n) zu nehmen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wer gern und häufig fotografiert, kennt ein Dilemma: auf dem eigenen PC häufen sich die Ordner mit Bildern und nur selten hatte man &#8220;damals&#8221; Zeit, diese zu sortieren, die schönsten auszuwählen, Stichworte zu vergeben, kryptische Zahlenkombinationen in wiedererkennbare Titel umzuwandeln. Damit gehen viele schöne Fotografien im Bilderdickicht verloren. Eine schöne Variante dem entgegenzuwirken ist, sich gelegentlich Zeit für das Erstellen einer (oder mehrerer) Collage(n) zu nehmen.</p>
<p>Wer ohnehin <a href="http://picasa.google.de/" target="_blank">Picasa </a>zur Bildarchivierung nutzt, für den sind schnell erstellte, schöne Collagen nur einen Klick entfernt. Aber auch denen, die sonst nicht damit arbeiten, sei das einfach zu bedienende Programm dafür empfohlen. Wenn man sich in der Standardansicht &#8211; der Bibliothek &#8211; befindet, kann man über jedem Ordner ein kleines Menü finden. In der Mitte versteckt sich der Button &#8220;Fotocollage erstellen&#8221;.</p>
<div id="attachment_214" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-214" title="Picasa 1" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/fotocollage_picasa.jpg" alt="Schaltfläche zum Erstellen der Collagen" width="600" height="175" /><p class="wp-caption-text">Schaltfläche zum Erstellen der Collagen</p></div>
<p>Beim Klick auf die Schaltfläche nimmt Picasa gleich alle Fotos aus dem Ordner mit in die Collage. Alternativ kann man vorher mit der Tastenkombination Strg + Mausklick einige Bilder auswählen. (<em>Tipp</em>: Wenn der Ordner sehr viele Fotos enthält, dann empfiehlt es sich vorher einen neuen Ordner mit den schönsten Motiven anzulegen).</p>
<div id="attachment_217" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-217" title="fotocollage_picasa2" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/fotocollage_picasa2.jpg" alt="Bearbeitungsmenü der Fotocollage" width="600" height="448" /><p class="wp-caption-text">Bearbeitungsmenü der Fotocollage</p></div>
<p>Anschließend gelangt man zu einer Vorschau der Collage. Hier gibt es diverse Einstellungsmöglichkeiten:</p>
<ul>
<li><strong>Art der Collage</strong> &#8211; hier kann man verschiedene Stile auswählen. Vor allem wenn die Bilder unterschiedlich groß sind, empfiehlt sich der Modus &#8220;Mosaik&#8221;. Picasa passt die Größen der Bilder dann automatisch an.</li>
<li><strong>Rasterabstand </strong>- fügt einen Abstand zwischen allen Bildern hinzu. Mit der darunter zu findenden Pipette kann man die Hintergrundfarbe wählen. Besonders schön ist hier oft ein Farbton aus den Bildern&#8230;</li>
<li><strong>Format </strong>- sofern man nicht durch einen gewünschten Ausdruck auf ein Format festgelegt ist, empfiehlt es sich, immer verschiedene Formate auszuprobieren. Dadurch verändert sich die Wirkung der Collagen manchmal deutlich, weil andere Fotos größer dargestellt werden.</li>
</ul>
<p><em>Tipp:</em> Um die Reihenfolge der Bilder zu ändern, kann man unter der Collage eine neue Reihenfolge festlegen. Im Format &#8220;Mosaik&#8221; kann man die Anordnung nur durch Picasa variieren lassen, da hier die Bildgrößen berücksichtigt werden müssen und die Bilder nicht austauschbar sind.</p>
<p>Anschließend kann die Collage über den Button &#8220;Collage erstellen&#8221; fertiggestellt werden. Sie ist dann standardmäßig unter <em>Eigene Dateien &gt; Bilder &gt; Picasa &gt; Collagen</em> zu finden. Die Collage aus dem Beispiel sieht am Ende so aus:</p>
<div id="attachment_215" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-215" title="Picasa Collagen" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/Picasa-Collagen.jpg" alt="Collage des Reitponywallachs Gismo - der Schriftzug wurde vorher erstellt und ebenfalls als Bild angegeben" width="600" height="600" /><p class="wp-caption-text">Collage des Reitponywallachs Gismo - der Schriftzug wurde vorher erstellt und ebenfalls als Bild angegeben</p></div>
<p>Auch Urlaubseindrücke oder Hundebilder lassen sich sehr gut in einer Collage verarbeiten. Wer Freude daran findet, der wird schnell feststellen, dass man sich die Zusammenstellungen doch häufiger ansieht als &#8220;unendliche Bilderweiten&#8221; zu durchforsten. Zwei weitere Beispiele:</p>
<div id="attachment_213" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-213" title="Picasa 3" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/c1.jpg" alt="Urlaubseindrücke" width="600" height="338" /><p class="wp-caption-text">Urlaubseindrücke</p></div>
<div id="attachment_216" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-216" title="Picasa 4" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/sunny_auswahl1.jpg" alt="Immer spielbereiter Jack-Russel-Mix Sunny. Für Collagen mit derart &quot;unechten&quot; Farben, bietet es sich an auch tatsächlich nur Bilder aus einer Serie zu nehmen. Ansonsten fällt der Unterschied möglicherweise zu stark auf und einzelne Bilder wirken unangenehm künstlich." width="600" height="433" /><p class="wp-caption-text">Immer spielbereiter Jack-Russel-Mix Sunny. Für Collagen mit derart &quot;unechten&quot; Farben, bietet es sich an auch tatsächlich nur Bilder aus einer Serie zu nehmen. Ansonsten fällt der Unterschied möglicherweise zu stark auf und einzelne Bilder wirken unangenehm künstlich.</p></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Geschichtenerzähler &#8211; Über aussagekräftige Bilder</title>
		<link>http://hazelnet.de/2010/07/17/geschichtenerzahler-uber-aussagekraftige-bilder/</link>
		<comments>http://hazelnet.de/2010/07/17/geschichtenerzahler-uber-aussagekraftige-bilder/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 21:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Gelegentlich möchte man ein besonderes Ereignis in Bildern festhalten. Die nachfolgenden Aufnahmen entstanden an einem schönen Juniabend - der erste Kontakt eines jungen Araber-Berber-Wallach mit der großen Herde nach den ersten Jahren in Hengstgesellschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Gelegentlich möchte man ein besonderes Ereignis in Bildern festhalten &#8211; die erste Aufführung bei der hofeigenen Weihnachtsfeier, den Besuch der &#8220;Pferdewaage&#8221; oder die Integration eines neuen Pferdes in die Herde. Vor allem letzteres bietet die seltene Gelegenheit die Herde auf der Weide längere Zeit in (schneller) Bewegung zu sehen. Die nachfolgenden Aufnahmen entstanden an einem schönen Juniabend &#8211; der erste Kontakt eines jungen Araber-Berber-Wallach mit der großen Herde nach den ersten Jahren in Hengstgesellschaft.</p>
<p>Nachfolgend sehen Sie einige Bilder, die innerhalb der ersten Stunden entstanden sind. Lassen Sie die Fotos einfach auf sich wirken. Können Sie sich ein Bild davon machen, wie genau der erste Kontakt aussah?</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-200" title="Geschichtenerzähler 1" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/1_neu.JPG" alt="Geschichtenerzähler 1" width="512" height="342" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-202" title="Geschichtenerzähler 2" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/2_neu.jpg" alt="Geschichtenerzähler 2" width="512" height="342" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-204" title="Geschichtenerzähler 3" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/3_neu.JPG" alt="Geschichtenerzähler 3" width="512" height="342" /></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-206" title="Geschichtenerzähler 4" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/4_neu.JPG" alt="Geschichtenerzähler 4" width="512" height="342" /></p>
<p>Diese Bilder stellen nur eine kleine Auswahl dar (und sind nicht nachbearbeitet), aber ich denke, Sie können sich dennoch ein ganz gutes Bild von der Situation und auch der Stimmung machen. Das liegt vor allem daran, dass jedes Bild für sich eine Botschaft enthält, die sich mit Hilfe eines geeigneten Bildausschnitts erzeugen lässt. Natürlich gibt es auch Fotos, die für sich sprechen. Gerade weniger geübte Fotografen mit begrenzten technischen Möglichkeiten (z.B. einer Kamera mit wenig Zoom) gelingt es aber nicht immer gleich die richtige Bildkomposition zu &#8220;treffen&#8221;. Hierbei kann das nachträgliche Auswählen eines geeigneten Ausschnitts eine große Hilfe sein.</p>
<p>An zwei Beispielen aus der oben gezeigten Bilderserie möchte ich das zeigen. Das erste Bild sah ursprünglich so aus, wie hier links zu sehen:</p>
<div id="attachment_208" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-208" title="1_zus" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/1_zus.jpg" alt="Das erste Bild aus der kleinen Geschichte" width="600" height="201" /><p class="wp-caption-text">Das erste Bild aus der kleinen Geschichte</p></div>
<p>Auf den ersten Blick ist der Unterschied in der Aussage zwischen den beiden Bildern nicht groß. Auf dem ersten Bild wirkt der junge Wallach im Gegenteil sogar noch etwas unsicherer als es auf dem zweiten sichtbar ist. Jedoch, und das ist die Veränderung zum zweiten Bild, liegt der Fokus links mehr auf dem Pferd, wohingegen er auf dem rechten eher darauf gelenkt wird, <em>was das Pferd</em> <em>sieht</em>. Es ist so deutlich einfacher sich als Betrachter in das Pferd &#8220;hineinzuversetzen&#8221;. Dieses Gefühl, diesen Blick nimmt er dann auch zu den nächsten Bildern mit.</p>
<p>Auf dem dritten Bild in der Serie ist der Wallach gerade auf der Flucht. Im Normalfall wäre die Darstellung eines so deutlich aus dem Bild &#8220;heraus&#8221; laufenden Pferdes weniger gelungen, vor allem wenn das Pferd sehr viel vom Bild einnimmt. Auch hier ist nachfolgend das Originalbild auf der linken Seite zu sehen.</p>
<div id="attachment_209" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-209" title="Das dritte Bild aus der Serie - der junge Wallach ist &quot;auf der Flucht&quot;" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/07/3_zus.jpg" alt="Das dritte Bild aus der Serie - der junge Wallach ist &quot;auf der Flucht&quot;" width="600" height="201" /><p class="wp-caption-text">Das dritte Bild aus der Serie - der junge Wallach ist &quot;auf der Flucht&quot;</p></div>
<p>Auch wenn der Vergleich nun etwas schwer ist, das Sie das zugeschnittene Bild schon kennen: auch hier liegt der Schwerpunkt nicht auf der Geschichte. Auf dem linken Bild ist ein Pferd zu sehen, das in einer vergleichsweise ungünstigen Situation in Hinblick auf die Galoppphase und noch dazu in einem Schattenfeld fotografiert wurde. Rechts wird &#8211; auch in Kombination mit den vorherigen Bildern &#8211; deutlich, was bzw. wer das junge Pferd zu diesem Galopp zwingt.</p>
<p>Vielleicht betrachten Sie auch Ihre Aufnahmen einer festgehaltenen besonderen Situation das nächste Mal aus diesem Blickwinkel. Abhängig davon, welches Programm Sie zum Zuschneiden nutzen, gibt es oft auch die Möglichkeit einen Rahmen mit definiertem Verhältnis (z.B. 10&#215;15 oder 9&#215;13) zu ziehen und diesen dann über das Bild zu bewegen. So kann man sich in Ruhe die Wirkung verschiedener Ausschnitte ansehen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Freunde &#8211; weitere Tipps zum Freistellen</title>
		<link>http://hazelnet.de/2010/05/31/neue-freunde-weitere-tipps-zum-freistellen/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 18:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Beitrag "Umgang mit dem Lasso? – Über das richtige Freistellen" habe ich gezeigt, wie man recht einfach ein Objekt freistellen kann. Im nächsten Schritt soll diese Arbeit verfeinert werden. Darüber hinaus bekommt der „ausgeschnittene“ Fuchswallach einen neuen Ausblick auf eine andere Herde. An diesem Beispiel soll verdeutlicht werden, was beim Einsetzen neuer Hintergründe zu beachten ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Im Beitrag &#8220;<a href="http://hazelnet.de/2010/05/30/pferdefang-mit-dem-lasso-%E2%80%93-uber-das-richtige-freistellen/" target="_blank">Umgang mit dem Lasso? – Über das richtige Freistellen</a>&#8220; habe ich gezeigt, wie man recht einfach ein Objekt freistellen kann. Im nächsten Schritt soll diese Arbeit verfeinert werden. Darüber hinaus bekommt der „ausgeschnittene“ Fuchswallach einen neuen Ausblick auf eine andere Herde. An diesem Beispiel soll verdeutlicht werden, was beim Einsetzen neuer Hintergründe zu beachten ist.</p>
<p>Wenn man einem Bildteil einen neuen Hintergrund geben möchte, dann sollte man einige Aspekte dabei beachten:</p>
<p><strong>Auflösung </strong>– Die Auflösung des Hintergrundes sollte nicht schlechter sein als die des eingefügten Ausschnitts. Der umgekehrte Fall – also wenn der Hintergrund höher aufgelöst ist – stellt kein Problem dar, solange der Bildausschnitt dann nicht vergrößert wird und dadurch an Qualität verliert. Tipp: Kleine Unterschiede in der Auflösung bemerkt man in der Regel nicht. Vor allem wenn die Bilder nur für den Einsatz im Internet gedacht sind, genügt eine Gesamtauflösung von 72 dpi.</p>
<p><strong>Helligkeit</strong> – Ein Objekt wird sofort als störend oder unpassend empfunden, wenn die Helligkeiten von Hintergrund und Vordergrund nicht überein stimmen. Am besten vergleicht man hierzu zwei sehr dunkle oder schwarze Bereiche (sofern vorhanden).</p>
<p><strong>Belichtung / Weißabgleich</strong> – Auch die Belichtung sowie der Lichteinfall spielen eine große Rolle. Sehr helle bzw. weiße Bereiche sollten bei zwei ineinander kopierten Bildern annähernd die gleiche Farbe haben. Ein „kalt“ belichtetes Pferd vor einem „warmen“ Hintergrund wirkt wie ein Fremdkörper (zum Weißabgleich siehe auch <a href="http://hazelnet.de/2009/10/27/wie-weis-ist-weis-uber-den-weisabgleich-und-seine-folgen/" target="_blank">&#8220;Wie weiß ist “weiß”? – Über den Weißabgleich und seine Folgen</a>&#8220;). Eine weitere Schwierigkeit stellen unterschiedliche Lichtverhältnisse dar: wenn ein Bild bei diffusem Licht entstanden ist, das andere bei direkter Sonneneinstrahlung, ist ein harmonisches Gesamtbild selten zu erreichen. Eine Möglichkeit stellt dazu ein unscharfer Hintergrund dar (siehe Beispiel unten).</p>
<p><strong>Sättigung und Kontrast</strong> – Analog zur Helligkeit muss auch hier darauf geachtet werden, dass diese beiden Eigenschaften auf Ausschnitt und Hintergrundbild möglichst übereinstimmen. Eine Ausnahme stellt, wie bei den anderen Punkten auch, ein gewolltes „Absetzen“ des Ausschnitts aus künstlerischen Gründen dar.</p>
<p>Nachfolgend wurde nun der bereits freigestellte Kopf des Reitpony-Wallachs in ein neues Bild eingefügt:</p>
<div id="attachment_187" class="wp-caption aligncenter" style="width: 542px"><img class="size-full wp-image-187" title="eingefuegt1" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/eingefuegt1.jpg" alt="Der freigestellte Kopf des Wallachs wurde in ein neues Hintergrundbild eingefügt" width="532" height="350" /><p class="wp-caption-text">Der freigestellte Kopf des Wallachs wurde in ein neues Hintergrundbild eingefügt</p></div>
<p>Hier passen Helligkeit und Farbe der beiden fusionierten Bilder schon sehr gut zusammen. Allerdings ist der Hintergrund bei bedecktem Himmel entstanden, während beim Pferdekopf die Sonne (durch die Wolken) frontal das Pferdegesicht beleuchtet hat. Darüber hinaus wirkt die scharfe Kante des Ausschnitts etwas unerwartet im Vergleich zum ebenfalls relativ scharfen Hintergrund. Abhilfe schafft ein Unschärfefilter (Filter &gt;&gt; Weichzeichnungsfilter &gt;&gt; Gaußscher Weichzeichnungsfilter). Damit wird ein Tiefenschärfeeffekt erzeugt, der dem einer größeren Blende (also kleinerer Blendenzahl) entspricht.</p>
<div id="attachment_188" class="wp-caption aligncenter" style="width: 542px"><img class="size-full wp-image-188" title="eingefuegt2" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/eingefuegt2.jpg" alt="Anwendung eines Weichzeichnungsfilters auf den Hintergrund" width="532" height="350" /><p class="wp-caption-text">Anwendung eines Weichzeichnungsfilters auf den Hintergrund</p></div>
<p>Diese Anwendung setzt die Verwendung von Ebenen voraus &#8211; dadurch lässt sich der Hintergrund unabhängig vom freigestellten Objekt bearbeiten. Nachfolgend noch zwei Beispiele für unpassende Hintergründe: der erste ist deutlich zu hell, beim zweiten wurde ein anderer Weißabgleich benutzt, so dass das in warmen Farben leuchtende Pferd vor kaltem Hintergrund sofort als unpassend auffällt.</p>
<div id="attachment_189" class="wp-caption aligncenter" style="width: 542px"><img class="size-full wp-image-189" title="eingefuegt3" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/eingefuegt3.jpg" alt="Dieser Hintergrund stimmt in Hinblick auf die Helligkeitswerte nicht zum Ausschnitt" width="532" height="350" /><p class="wp-caption-text">Dieser Hintergrund stimmt in Hinblick auf die Helligkeitswerte nicht zum Ausschnitt</p></div>
<div id="attachment_190" class="wp-caption aligncenter" style="width: 542px"><img class="size-full wp-image-190" title="eingefuegt4" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/eingefuegt4.jpg" alt="Bei diesem Hintergrund sind die Farbtemperaturen unterschiedlich." width="532" height="350" /><p class="wp-caption-text">Bei diesem Hintergrund sind die Farbtemperaturen unterschiedlich.</p></div>
<p>Für die Beispiele wurde bewusst das im vorherigen Artikel freigestellte Pferd eingesetzt. Auch in der Komposition mit einem anderen Bild fällt die scharfe Umrandung auf, die an manchen Stellen etwas hart und pixelig wirkt. Dieser Effekt wird besonders deutlich, wenn man einen Blick auf die Details wirft. Nachfolgend sieht man einen Ohrausschnitt, der deutliche Kanten hat:</p>
<div id="attachment_191" class="wp-caption aligncenter" style="width: 329px"><img class="size-full wp-image-191" title="gizzohr" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/gizzohr.jpg" alt="Detail des freigestellten Pferdekopfes mit &quot;pixeligem&quot; Rand" width="319" height="500" /><p class="wp-caption-text">Detail des freigestellten Pferdekopfes mit &quot;pixeligem&quot; Rand</p></div>
<p>Diesem Problem kann man auf zweierlei Arten gerecht werden:</p>
<ul>
<li><strong>Kanten glätten</strong>: einige Werkzeuge (z.B. die Lassos) bieten die Möglichkeit bereist vor der Auswahl ein Häkchen bei &#8220;Kanten glätten&#8221; zu machen. Bei Pferdemotiven und anderen natürlichen, weichen Kanten bietet diese Vorauswahl eine sehr gute Möglichkeit die Umrisse etwas weicher zu machen.</li>
<li><strong>Kante verbessern</strong>: Einige Auswahlmethoden (wie z.B. das Schnellauswahl-Werkzeug) bieten diese Option leider nicht. In diesem Fall muß man die Auswahl nachträglich mit einer weichen Kante versehen. Weich bedeutet in diesem Fall, dass der ausgewählte Bereich nicht exakt kopiert , sondern die Außenkante des ausgewählten Objekts leicht transparent wird.</li>
<li><strong>Weichzeichner</strong>: Eine dritte Möglichkeit stellt der Weichzeichner (im linken Auswahlmenü) dar, mit dem man manuell Kanten &#8220;verwischen&#8221; kann. Der Grad des Verwischens lässt sich einstellen. Dieses Werkzeug ist sehr gut geeignet, wenn man nur selektiv korrigieren möchte. Es hat jedoch den Nachteil, dass nicht ganz exaktes Arbeiten schnell zu sehen ist, da hier nicht vom Programm nur die Kante geglättet wird, sondern alles, was man mit dem Weichzeichner &#8220;überfährt&#8221;.</li>
</ul>
<p>Das Ergebnis des Tools &#8220;Kanten verbessern&#8221; sieht dann (für dieses Beispiel etwas übertrieben) so aus:</p>
<div id="attachment_186" class="wp-caption aligncenter" style="width: 329px"><img class="size-full wp-image-186" title="gizzohr2" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/gizzohr2.jpg" alt="Der gleiche Bildausschnitt mit geglätteten Kanten." width="319" height="503" /><p class="wp-caption-text">Der gleiche Bildausschnitt mit geglätteten Kanten.</p></div>
<p>So kann man das freigestellte Pferd schon für viele Einsatzzwecke nutzen. Eine größere Detailtiefe durch das ergänzende Ausschneiden von Mähne und Tasthaaren wird im nächsten Beitrag gezeigt&#8230;</p>
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		<title>Umgang mit dem Lasso? – Über das richtige Freistellen</title>
		<link>http://hazelnet.de/2010/05/30/pferdefang-mit-dem-lasso-%e2%80%93-uber-das-richtige-freistellen/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 16:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexandra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Freistellen ist eine der wichtigsten Fertigkeiten, die man beim erfolgreichen Bearbeiten von Bildern beherrschen sollte. Dabei geht es nicht nur darum ein bestimmtes Motiv von seinem Hintergrund zu trennen. Vielmehr kann man durch eine Freistellung beispielsweise die Wiese hinter einem Pferd in Farbe, Kontrast oder Unschärfe verändern, während das Pferd selbst so bleibt wie es ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das Freistellen ist eine der wichtigsten Fertigkeiten, die man beim erfolgreichen Bearbeiten von Bildern beherrschen sollte. Dabei geht es nicht nur darum ein bestimmtes Motiv von seinem Hintergrund zu trennen. Vielmehr kann man durch eine Freistellung beispielsweise die Wiese hinter einem Pferd in Farbe, Kontrast oder Unschärfe verändern, während das Pferd selbst so bleibt wie es ist.</p>
<p>Unter Freistellen versteht man:</p>
<ul>
<li>in der <span style="text-decoration: underline;">Nachbearbeitung</span>: das „Ausschneiden“ eines bestimmten Bildteils (z.B. des Pferdes) mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms</li>
<li>beim <span style="text-decoration: underline;">Fotografieren</span>: das Absetzen des Vordergrunds zum Hintergrund durch Unschärfe (siehe auch <a href="http://hazelnet.de/2009/10/19/blendend-vor-unscharfem-hintergrund/" target="_blank">&#8220;Blendend vor unscharfem Hintergrund&#8221;</a>) oder durch Farb- und Kontrastwahl (z.B. Rappe vor weißer Wand)</li>
</ul>
<p>Nachfolgend soll mit Hilfe der Software Photoshop Elements* gezeigt werden, wie man ein Pferd freistellen kann. Im Anschluss ist es dann möglich dieses z.B. vor einem neuen Hintergrund zu platzieren oder den bestehenden zu verändern. Genauso ist es möglich nur am Pferd Farb-, Kontrast- oder Helligkeitsänderungen vorzunehmen, ohne dass sich der Hintergrund mit verändert.</p>
<p>Die wichtigsten Werkzeuge dafür sind die so genannten Lassos. Mit ihnen kann man Bildelemente ausschneiden, indem man an beliebiger Stelle beginnt und dann der gesamten Kontur folgt, die man freistellen möchte. Ein Doppelklick schließt den ausgewählten Bereich und die Auswahl wird mit blinkender Umrandung angezeigt. Es gibt drei verschiedene Lassos, wobei für uns nur zwei von Interesse sind:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-172" title="lassos" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/lassos.jpg" alt="lassos" width="28" height="72" /></p>
<ul>
<li>
<ul>
<li><strong>Polygon-Lasso </strong>(ganz unten)<strong>:</strong> wenn dieses Lasso ausgewählt ist, zieht man automatisch eine gerade Linie von dem Punkt, an dem man begonnen hat. Ein Mausklick setzt einen neuen Startpunkt für eine neue Linie. Je mehr Punkte (= Klicks) man entlang der Kontur macht, desto besser wird meist das Ergebnis.</li>
<li><strong>Magnetisches Lasso</strong> (mitte): dieses Lasso „erkennt“ aufgrund der Kontrast- und Farbunterschiede automatisch seinen Weg, wenn man den Mauszeiger langsam (!) entlang einer bestehenden Kontur führt. Das funktioniert aber nur dann gut, wenn der Unterschied zwischen Objekt und Hintergrund groß genug ist. Bei einem braunen Pferd vor einem Koppelzaun aus Holz, wird das Lasso in diesen Bereichen Probleme haben zu erkennen, welcher braunen Kontur es nun folgen soll.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Die Auswahl des Lassos hängt also davon ab, wie der Hintergrund gestaltet ist und davon, wie genau die Auswahl sein soll. Es ist hilfreich das auszuschneidende Objekt ausreichend über das Navigationsfenster heranzuzoomen, um auch Details an der Kontur wahrzunehmen.</p>
<p>Wenn das freizustellende Objekt eine scharfe „Kante“ zu seiner Umgebung besitzt, dann kann man auch auf zwei weitere, einfachere Werkzeuge zurückgreifen:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-173" title="zauber" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/zauber.jpg" alt="zauber" width="36" height="59" /></p>
<ul>
<li>
<ul>
<li><strong>Schnellauswahlwerkzeug </strong>(unten): hiermit klickt man in das auszuwählende Objekt und zieht die Maus nacheinander zu allen Kanten. Solange die Kontur eindeutig ist, erweitert sich automatisch der ausgewählte Bereich. Bevor man sich die Mühe macht alles mit einem Lasso auszuschneiden, sollte man das bei klaren Motiven ruhig ausprobieren!</li>
<li><strong>Zauberstab </strong>(oben): der Zauberstab wählt automatisch alle Bildbereiche mit gleicher Farbe aus. Wenn also ein Fuchs auf einer Wiese vor blauem Himmel steht, dann kann man mit diesem Auswahlwerkzeug schnell das ganze Pferd markieren. Sobald jedoch andere Bildbereiche die gleiche Farbe haben, werden auch diese mitmarkiert. Ein Schimmel über einem Sprung mit weißen Stangen ist also eher ungünstig für den Zauberstab. Oben links in der Menüleiste lässt sich zusätzlich eine Toleranz einstellen, die es ermöglicht auch ähnliche Farben wie die ausgewählte zu markieren.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Nun gelingt es leider selten, gleich beim ersten Mal alles richtig freizustellen. Manchmal wurde versehentlich ein Stück vom Ohr abgeschnitten, ein anderes Mal wurde unfreiwillig zuviel ausgewählt. Beides lässt sich mit allen bereits vorgestellten Werkzeugen auch nachträglich noch korrigieren: dazu kann man entweder einen neuen Bereich markieren, der hinzugefügt (+) oder abgezogen (-) werden soll.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-174" title="auswahlmodi" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/auswahlmodi.jpg" alt="auswahlmodi" width="79" height="25" /></p>
<ul>
<li>In der oberen Menüleiste links kann man auswählen, welcher Modus (normal, addieren oder abziehen) beim jeweiligen Werkzeug eingestellt werden soll.</li>
</ul>
<p>Gut zu wissen ist hierbei: man muss nicht direkt an der bereits markierten Kontur ansetzen! Möchte man beispielsweise ein versehentlich abgeschnittenes Ohr wieder anfügen, so genügt es einen Bereich auszuwählen, der das Ohr enthält – er kann aber auch in das bereits markierte Pferd „hineinragen“. Es geht hier also um die Schnittmenge: was mehr ist als die Ursprungsmarkierung wird angefügt oder (je nach Modus) abgeschnitten.</p>
<p>Ein weiterer Tipp: auch wenn ein Objekt bereits markiert ist, kann man die Werkzeuge wechseln. D.h. man kann problemlos vom magnetischen Lasso auf ein Polygonlasso wechseln, ohne die Markierung zu verlieren.</p>
<p>Im nachfolgenden Bild soll der Reitpony-Wallach für die weitere Bearbeitung freigestellt werden.</p>
<div id="attachment_175" class="wp-caption aligncenter" style="width: 391px"><img class="size-full wp-image-175" title="gizzy" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/gizzy.jpg" alt="11-jähriger Reitpony-Wallach auf der Koppel" width="381" height="500" /><p class="wp-caption-text">11-jähriger Reitpony-Wallach auf der Koppel</p></div>
<p>Da er sich ohnehin bereits durch die Wahl von Blende und Brennweite (5.6 / 250 mm) vom Hintergrund durch eine deutliche Kontur abhebt, wurde das Schnellauswahlwerkzeug gewählt. Danach sieht die Auswahl so aus:</p>
<div id="attachment_176" class="wp-caption aligncenter" style="width: 391px"><img class="size-full wp-image-176" title="gizzy_ausw" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/gizzy_ausw.jpg" alt="Ausgewählte Markierung mit Hilfe des Schnellauswahlwerkzeuges" width="381" height="501" /><p class="wp-caption-text">Ausgewählte Markierung mit Hilfe des Schnellauswahlwerkzeuges</p></div>
<p>Auf den ersten Blick sieht die Auswahl schon sehr gut aus, bei näherer Betrachtung fallen jedoch einige Schwachstellen auf: im Bereich der Ohren wurde etwas großzügig markiert, beim Auge hingegen fehlen die Wimpern, was man beim fertigen Bild schnell auffällt.</p>
<div id="attachment_177" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-177" title="gizzy_ausw_detail" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/gizzy_ausw_detail.jpg" alt="Im Bereich der Ohren ist die Auswahl nicht ganz detailgetreu, daher sollte hier nachgearbeitet werden!" width="500" height="350" /><p class="wp-caption-text">Im Bereich der Ohren ist die Auswahl nicht ganz detailgetreu, daher sollte hier nachgearbeitet werden!</p></div>
<p>Daher wurde nun zum Polygon-Lasso gewechselt. Im ersten Schritt wurden die Bereiche um die Ohren von der Auswahl entfernt, im zweiten die fehlenden Wimpern zugefügt. Tipp: Das Zwischenspeichern (durch Drücken von Strg. + s) nicht vergessen! Nichts ist ärgerlicher als die bereits mühevoll erstellte Markierung durch einen unwiderruflichen Fehler oder ein Softwareproblem zu verlieren.</p>
<p>Anschließend wurde die Markierung in eine neue Ebene kopiert und mit einem Hintergrund versehen. Das Ergebnis sieht dann folgendermaßen aus:</p>
<div id="attachment_178" class="wp-caption aligncenter" style="width: 391px"><img class="size-full wp-image-178" title="gizzy_neu_hintergrund" src="http://hazelnet.de/as/wp-content/uploads/2010/05/gizzy_neu_hintergrund.jpg" alt="Freigestelltes Pferd vor neuem Hintergrund" width="381" height="500" /><p class="wp-caption-text">Freigestelltes Pferd vor neuem Hintergrund</p></div>
<p>Hier fällt auf, dass die Auswahl noch nicht ganz perfekt ist: für eine Freistellung sind die Kanten zu &#8220;pixelig&#8221;, die Mähne wurde recht &#8220;hart&#8221; abgeschnitten und die Tasthaare am Maul fehlen komplett. Nun kommt es natürlich auf den Anwendungszweck an: hat man die Auswahl nur getätigt, um jetzt z.B. die Farbe des Fuchses zu verbessern oder den Hintergrund noch stärker verschwimmen zu lassen, reicht das so völlig aus. Möchte man aber eine Collage vor schwarzem Hintergrund erstellen, dann reicht diese Auswahl nicht. Wie die Detailarbeit an scharfen Kanten und Mähne aussieht, erfahren Sie im nächsten Beitrag&#8230;</p>
<address>* Wenn Sie mehr zu den verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen wissen möchten, dann folgen Sie diesem Link: <a href="http://hazelnet.de/2010/01/16/feinschliff-die-wichtigsten-programme-zur-bildbearbeitung/" target="_blank">Feinschliff – Die wichtigsten Programme zur Bildbearbeitung</a></address>
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